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Johannes 1,12: so viele ihn (Jesus Christus) aber aufnahmen, denen gab er das Recht (exousia), Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; Das griechische Wort exousia aus dem Neuen Testament bedeutet Recht, Autorität, Fähigkeit, Freiheit, Kraft, Macht und Verfügungsgewalt.

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BRENNPUNKT SARAJEVO     bosnia-h.gif (2868 Byte)

Verfügbare Publikationen in kroatischer Sprache finden sie unter

B.L.A.S.T.  oder http://www.blastministries.net 

Vierteljährliche Lageberichte

Bosnien Aktuell 1999/4 : [pdf], [zip]
Bosnien Aktuell 2000/1 : [pdf], [zip]
Bosnien Aktuell 2000/2 : [pdf], [zip]
Bosnien Aktuell 2000/3 : [pdf], [zip
Bosnien Aktuell 2000/4 : [pdf], [zip
Bosnien Aktuell 2001/2 : [pdf

Gemeindebau in einer schicksalhaften Stadt

Bosnien und die Stadt Sarajevo sind ein zentraler Punkt am Balkan, wo sich Nationalitäten, Religionen und Kulturen wie Fäden verknotet haben. Die Gemeinden und Kirchen im ehemaligen Yugoslawien sind oft die konservativsten in Europa. Bosnien hat weniger Christen als fast alle Länder Europas und die Muslime sind dort die am wenigsten mit dem Evangelium erreichten Menschen in Europa. Während des verheerenden Balkankriegs lag Sarajevo jahrelang im Brennpunkt des Geschehens.

Heute ist die Stadt vorwiegend moslemisch. Auffallend sind die neuen Minarette, die in den Himmel ragen, und die Präsenz der UNO, die dem Staat Bosnien-Hercegovina einen gewissen Zusammenhalt gibt.

In Sarajevo gibt es kaum lebendige Christen. Dafür begann Elivra das Evangelium zu leben und zu verkündigen, mitten in einem moslemischen Viertel. Vor allem die Kinder fühlten sich hingezogen zu Jesus. Sie wurden so von der Gnade Gottes berührt, dass sie wie kleine Lichter brannten und die Herzen ihrer Eltern anzuzünden begannen.

Man traf sich im Wohnzimmer und die Gruppe begann zu wachsen. Vor allem erlebten die traumatisierten Bewohner von Sarajevo grossen Frieden, als sie Jesus annahmen. Serben, Bosnier, Kroaten, Moslems, Kommunisten, Katholiken, Orthodoxe fanden in Christus zu einer wunderbaren Einheit zusammen. Zu vielen von ihnen spricht Gott durch Träume.

Neuerlich begann sich die Gruppe in weitere Gruppen aufzuteilen. Man trifft sich in den kleinen geistlichen Familien und erlebt Gottes Wirken miteinander und untereinander. Gott kommt in die Herzen, er kommt ins Wohnzimmer und das zieht die Nachbarn und Freunde herbei.

So bringt Gott Frieden in eine Stadt, die vom Krieg zerrissen und zerstört wurde. Die Vision geht weit über das augenblickliche Geschehen hinaus, denn Sarajevo ist eine Schlüsselstadt für den Balkan und soll durch Gottes Kraft verändert werden, damit ganz Bosnien und Hercegovina von der frohen Botschaft erreicht werden und die umliegenden Nationen die Herrlichkeit Gottes erkennen.

Fakten

Bosnien-Hercogovina (Föderation)

Fläche: 51.129 km2
Bevölkerung: 3.7 Millionen; 51% Muslimisch-Kroatische Förderation, 49% Serbisch Autonome Republik.
Davon sind 43.7% Bosniaken, 31.4% Serben, 17,3% Kroaten und 5.8% aus anderen Volksgruppen.
Hauptstadt:  Sarajevo mit ca. 400.000 Einwohnern.

Geschichte von Sarajevo und Bosnien

Der Name Sarajevo wurde weltbekannt durch das "Attentat von Sarajevo", das den Ersten Weltkrieg auslöste. Jener 28. Juni 1914 war der orthodoxe Sankt-Veits-Tag und zugleich der 525. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo), die für Jahrhunderte über das Schicksal der Balkanvölker entschied.

Von 1435 bis 1878 war die Stadt unter türkischer Herrschaft und das zeigt sich in den 80 Moscheen, den Basaren und alten Gassen. Von 1878 bis zum Ende des 1. Weltkriegs war Bosnien unter österreichischer Verwaltung und die Stadt bekam ihre modernen Grundlagen. Unter der Herrschaft Titos, nach dem 2. Weltkrieg, wuchs die Stadt weiter und wurde zum kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Zentrum von Bosnien. Ein Drittel der Bevölkerung war jeweils moslemisch, griechisch-orthodox und katholisch.

Heute, nach dem Balkankrieg, ist Bosnien-Hercegovina ein unabhängiger Staat, der mit vielen Schwierigkeiten kämpft und durch die Anwesenheit der UNO zusammengehalten wird. Die Stadt Sarajevo selbst ist vorwiegend moslemisch geworden.

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